Schnell abnehmen mit Akupunktur

Akupunktur ist eines der besten Mittel in Sachen Gewichtsabnahme und trotzdem wissen nur die wenigsten davon. Kein Wunder, denn wie man durch ein paar Nadeln in der Haut schnell abnehmen kann ist nur schwer vorstellbar. Diese etwas andere „Schlankheitskur“ ist besonders jenen zu empfehlen, die mit einer langfristigen Ernährungsumstellung und regelmäßiger Bewegung nicht ganz zurecht kommen. Und auch wenn die einen oder anderen Skeptiker von der Methode abraten würden, so ist es kein Geheimnis, dass Akupunktur auch zahlreiche andere Lebensbereiche verbessern kann. Ebenfalls interessant zu wissen: Die Methode kommt ursprünglich aus China und daher kommt auch der Name TCM (traditionelle chinesische Medizin).

Die Nebenwirkungen des schnellen Gewichtsverlusts

Auch wenn es die wenigsten hören wollen: Wer sich für eine schnelle Abmagerungskur entscheidet, kann seinem Körper erhebliche gesundheitliche Schäden zuführen. Denn eine Diät zu machen nur um schnell ein paar Kilos loszuwerden ist nicht gerade gesund. Der Körper selbst ist nämlich sozusagen ein Gewohnheitstier und leidet sehr unter solchen radikalen Handlungen.

Außerdem darf man eines nicht vergessen: Selbst wenn man es schafft, die wenigen Extrakilos schneller als bei einer normalen Ernährungsumstellung zu verlieren, kann kurz nach einer Diät der bekannte Jo-Jo-Effekt auftreten. In anderen Worten, die zuvor abgenommenen Fettanteile legen sich ganz schnell wieder an. Das kann nämlich passieren wenn man zu schnell mit der Diät wieder aufhört und dem Körper keine Übergangsphase erlaubt. Im Endeffekt wiegt man also oft mehr als zu Beginn der Gewichtsreduktion.


Kann Akupunktur wirklich beim Abnehmen helfen?

Wie bereits oben erklärt wurde, ist Akupunktur keinesfalls für die schnelle Gewichtsabnahme gedacht. Die Methode wurde nämlich hauptsächlich für die Heilung entworfen und betrachtet den Körper als Individuum unseres Geists. Wer es trotzdem ausprobieren möchte sollte sich unbedingt an eine zertifizierte Heilpraxis wenden. Wer sich von anderen Praktikanten behandeln lässt, kann nämlich auch Schäden davontragen.

Was ist zu erwarten?

Abnehmen mit Akupunktur

Anfänglich wird ein Ernährungstyp für den Patienten ausgesucht. Zu dieser Bestimmung gehören die professionelle Analyse der Essgewohnheiten sowie die Erscheinung des Äußeren. Außerdem wird der Puls gemessen und die Zunge untersucht. Danach kann ein persönlicher Ernährungsplan aufgestellt werden, der strikt zu befolgen ist. Durch diese Analyse wird zu guter Letzt dann noch die genaue Anzahl und bestmögliche Position der Nadeln auf den Akupunkturpunkten ausgerechnet. Dann kann man mit der eigentlichen „Behandlung“ auch schon anfangen.

Durchschnittlich finden Akupunktursitzungen einmal in der Woche statt. An die Termine sollte man sich dann aber auch penibel halten. Denn selbst wenn man nur eine Sitzung verpasst, kann das den kompletten Rhythmus des Diätprogramms stören. Während der Prozedur werden hauptsächlich die bekannten Akupunkturpunkte bearbeitet. In manchen Fällen werden allerdings auch sogenannte Dauernadeln in das Ohr eingesetzt. Dort befinden sich nämlich spezielle Punkte, die unsere Psyche beeinflussen. Diese Methode wird vorwiegend für die verwendet, die an Kummer oder Stress leiden und somit aus Frust essen. Obwohl diese Dauernadeln immerhin bis zu einer Woche im Ohr bleiben, sind sie für die wenigsten eine Behinderung im Alltag. Die Nadeln spürt man nämlich nicht und so kann man schnell vergessen, dass sie 24 Stunden am Tag im Ohr stecken.

Kann jeder von dieser Methode profitieren?

Ja; das meinen zumindest die Experten. TCM ist eine der ältesten Methoden im Bereich medizinischer Behandlungen und somit für jeden eine Option. Neben den bekannten Nebeneffekten wie Bekämpfung von Stress und Depressionen, greifen sie die Fettzellen im Körper an und sorgen für eine natürliche Gewichtsreduktion. Akupunktur ist somit die beste Alternative zu anderen teuren Diäten.


Die Vorteile von Akupunktur

Bis jetzt gab es kaum Nebenwirkungen und das obwohl die Behandlung schon seit einer kleinen Ewigkeit praktiziert wird. Da jede einzelne Nadel speziell geschliffen und sterilisiert wird, kann man das Risiko von Hautentzündungen ausschließen. Es kann übrigens auch nicht zur Übertragung von anderen Krankheiten kommen, da die Nadeln alle nur einmal verwendet werden. Ein weiterer Pluspunkt ist dass TCM nicht nur den Geist und Körper entspannt und beruhigt; die Nadelbehandlung wirkt auch stimulierend, schmerzlindernd und stabilisiert das Immunsystem was wiederum vor anderen Krankheiten schützt. Dabei werden auch alle Organe und Körperschichten harmonisiert und reguliert.

Obwohl Akupunktur für viele die Lösung zu Gewichtsproblemen ist, sollte man nicht vergessen, dass man sich an den vorgeschriebenen Diätplan und die Behandlungstermine unbedingt halten muss um langfristige Ergebnisse zu sehen. Die „Schlankheitskur“ ist vor allem sehr übergewichtigen Menschen zu empfehlen, da hier auch oft gesundheitliche Beschwerden vorliegen welche mit TCM verbessert wenn nicht ganz behoben werden können. Am besten lässt man sich erstmals von einem Experten oder Heilpraktiker über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten beraten, um sicher zu gehen, dass Akupunktur die beste Option für die Gewichtsreduktion ist.

Dash Diät: Hohen Blutdruck wirksam senken

Nicht jede Diät hat das vordergründige Ziel, die Pfunde purzeln zu lassen. Denn manche Ernährungsformen sind auf Menschen mit speziellen Bedürfnissen zugeschnitten: Es gibt glutenfreie Diäten, es gibt Diäten für Allergiker, usw. Diese Menschen dürfen bestimmte Nahrungsmittel gar nicht oder nur wenig essen, und dementsprechend müssen sie ihre Ernährung anpassen. Eine weitere solche spezielle Ernährungsform ist die Dash Diät, die Ende der 90er Jahre entwickelt wurde. Ihr Hauptziel ist, den Blutdruck zu senken. Das macht schon der Name deutlich: „Dash“ steht für „dietary approaches to stop hypertension“ (Wege, über die Ernährung den Bluthochdruck zu mäßigen). Vor allem für Menschen mit hohem Blutdruck ist die Ernährungsumstellung empfehlenswert.

Gefahr Bluthochdruck (Hypertonie)

Die Dash Diät hat einen guten Grund: Bluthochdruck stellt eine große Gefahr für die Gesundheit dar. So belastet ein zu hoher Blutdruck kontinuierlich den Herzmuskel. Die Konsequenz ist, dass das Risiko, Probleme mit dem Herzen zu bekommen, stark ansteigt.

So ist ein zu hoher Blutdruck eine Hauptursache für Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien), die zu einem Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass jeder zweite Tod als Folge einer Erkrankung des Herzens auf Bluthochdruck basiert. Und das Risiko wird noch höher, wenn man übergewichtig ist und ungesund lebt (zum Beispiel viel Tabak und Alkohol konsumiert).

Es ist also leicht zu sehen, wie gefährlich Hypertonie ist. Und dass man dagegen etwas tun muss.


Dash Diät gegen Bluthochdruck

Hier kommt die Diät ins Spiel. Ihr Hauptzweck ist nicht unbedingt, das Körpergewicht zu reduzieren (wobei Übergewicht die Folgen des Bluthochdrucks noch verstärkt und daher auch abgebaut werden sollte). Ihr Ziel ist vielmehr, den Blutdruck dauerhaft zu senken, damit es eben nicht zu den oben genannten Komplikationen am Herzen kommt.

Prinzipien

Es ist noch nicht eindeutig festgestellt, wieso die Dash Diät wirkt. Man vermutet, dass die erhöhte Konzentration von Kalium, Kalzium, Magnesium und Ballaststoffen in der Nahrung eine große Rolle spielt. Auf jeden Fall sollte ein Tag mit Dash eine ausgewogene Ernährung beinhalten. Empfohlen wird pro Tag:

  • 7-8 Portionen Getreide und Getreide-Produkte
  • 5 Portionen Obst
  • 5 Portionen Gemüse
  • maximal 2 Portionen Fleisch und Fisch (mager)
  • 2-3 Portionen Milchprodukte (fettarm)
  • 2 Portionen Fett (1 Teelöffel Öl, Butter, etc.)
  • Auf Wochensicht sollten es zudem 4-5 Portionen Nüsse und Hülsenfrüchte sein sowie maximal 5 Portionen Süßigkeiten (1 Portion entspricht 10 Gramm. Also eine halbe Tafel Schokolade pro Woche ist erlaubt).

Bei der Gestaltung der einzelnen Mahlzeiten hat man freie Wahl. Man sollte jedoch darauf achten, die Portionen über den Tag zu verteilen. Also nicht alle Portionen Getreideprodukte auf einmal essen.

Will man mit der Dash Diät auch noch abnehmen, so braucht man nur die Getreideportionen verringern.

Die Vorteile der Dash Diät

Der erste Vorteil ist, dass der Blutdruck auf diese Weise gesenkt werden kann. Das zeigten Studien in der Vergangenheit: In der ersten großen Studie verringerte sich sowohl der erste als auch der zweite Blutdruckwert bei allen Probanden, die sich nach den Dash-Prinzipien ernährten. In einer Folgestudie fiel die Reduktion des Blutdrucks sogar noch größer aus, weil die Probanden dieses Mal eine salzarme Dash Diät machten.

Zusätzlich zu der direkten Senkung des Blutdruckes treten oft bei dieser Ernährungsweise weitere positive Effekte ein: So sinkt auch noch der Cholesterinspiegel (sowohl der Gesamt-Cholesterinspiegel als auch der „schlechte“ LDL-Cholesterinspiegel). Schließlich sinkt auch die Menge an Homocystein im Blut, das eine weitere Ursache für Arteriosklerose darstellt. Die Dash Diät besticht also durch zahlreiche Vorteile für die Gesundheit.

Hervorzuheben ist auch, dass diese Diät einfach umzusetzen ist. Man muss nicht komplett auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten und vor allem muss man nicht hungern. In der Tat kann genauso viel gegessen werden wie vorher, da die Gewichtsreduktion nicht im Vordergrund steht.

Gleichzeitig kann, sofern gewünscht, die Dash Diät mit einer Gewichtsreduktion verbunden werden, indem man selbstständig weniger Kalorien aufnimmt, als man verbraucht. Auf diese Weise wird sowohl der Blutdruck gesenkt als auch der zweite Risikofaktor für Herzkrankheiten, das Übergewicht, bekämpft. Die notwendige Flexibilität für unterschiedliche persönliche Ziele ist also gegeben.


Dash Diät einfach umsetzen

1. Kleine Schritt führen dich zum Erfolg!

Es ist verständlich, wenn man gleich seine gesamte Ernährung umstellen will und alle Regeln der Dash Diät auf einen Schlag umsetzen möchte. Klar, der hohe Blutdruck macht einem zu schaffen, und man möchte dieses Problem in den Griff bekommen. Doch die Erfahrung zeigt, dass radikale Diäten selten funktionieren.

Besser ist es, nach und nach die Prinzipien der blutdrucksenkenden Ernährung in den Alltag zu integrieren. Ein erster Schritt wäre zum Beispiel, kein fettes Fleisch mehr zu essen und es durch mageres Fleisch wie Putenfleisch zu ersetzen. Im zweiten Schritt könnte man insgesamt weniger Fleisch essen und dafür mehr Salate und Obst.

2. Reduziere die Kalorien zu Beginn noch nicht

Es ist einfacher, sich zuerst an die Dash-Ernährung zu gewöhnen, wenn man genauso viel essen kann wie zuvor. Daher sollte man die ersten zwei oder drei Wochen die Kalorienmenge konstant halten, die man jeden Tag aufnimmt. Hält man die Dash-Regeln ein und isst kein fettes Fleisch mehr und dafür kalium-, kalzium- und magnesiumhaltiges Obst und Gemüse, kann man dann beginnen, weniger Portionen Getreide zu essen und damit sein Gewicht zu reduzieren. Beide Schritte auf einmal verringern nur die Erfolgswahrscheinlichkeit, die Ernährung dauerhaft umzustellen.

Fazit zu dieser alternativen Diät

Die Dash Diät ist besonders für Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, empfehlenswert. Mit der Ernährungsumstellung können sie ihren Blutdruck auf Dauer senken und damit einem Herzinfarkt und gefährlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Doch auch für Menschen mit normalem Blutdruck sind die Prinzipien der Dash Diät von Wert. Zwar kann der Blutdruck nicht so stark gesenkt werden wie bei Menschen mit Hypertonie (was auch nicht so dringend nötig ist), aber der Blutdruck steigt auch nicht.

In Anbetracht der Art und Weise, wie die normale Ernährung des Durchschnittsbürgers aussieht, ist das schon ein großer Vorteil. Denn man beugt Herzerkrankungen auch vor, wenn man sich nicht fett, nicht kalorienreich und insgesamt nicht ungesund ernährt. All das erreicht man mit der Dash Diät.

Blitzdiät: Schnell abnehmen auf den Punkt genau

Sie sind am übernächsten Wochenende auf ein prunkvolles Bankett eingeladen, aber der Reißverschluss Ihres Ballkleides sperrt sich partout in der Bauchregion? Sie haben kurzfristig ein paar Tage auf Mallorca gebucht und möchten mit Top-Bikinifigur am Strand glänzen? Dann, ja dann kann eine Blitzdiät die Lösung Ihrer Probleme sein. Die Versprechungen in Frauen- und Modezeitschriften, in Gesundheitsmagazinen oder Ernährungsfibeln überschlagen sich mit Tipps und Tricks: „Sieben Kilo in Sieben Tagen“, „Fett weg an einem Wochenende“, „Abnehmen wie der Blitz“, „Flacher Bauch in einer Woche“. Die Verheißungen drücken also mächtig aufs Tempo. Und so unterschiedlich die verschiedenen Varianten der Blitzdiäten auch sind, viele halten ihr Versprechen auch – zumindest annähernd.

Doch Vorsicht: Nach einem hellen, schnellen Blitz folgen gewöhnlich der Donner und ein ordentliches Unwetter. Das soll heißen, dass man mit einer Blitzdiät zwar schnell und vor allem auf einen zeitlichen Punkt fixiert, damit das Ballkleid für einen Abend wieder passt, abnehmen kann. Das mit dem Bikini, das wird schon schwieriger. Am ersten Strandtag sollte die Figur noch top sein. Aber dann stellt sich gerade bei einer Radikaldiät meist auch ganz schnell der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ein. Erst recht, wenn abends im Hotel das spanische Buffet lockt.

Kurz und weniger prosaisch formuliert: Für eine kurze Momentaufnahme macht eine Nulldiät Sinn. Vielleicht auch noch als Starter für eine dann folgende grundlegende Ernährungsumstellung. Oder um mit der Variante von „fit vor fun“ (siehe unten) mal zwischendurch eine dreitägige Abnehmphase einzulegen. Ganz sicher aber sind Turbodiäten für Menschen, die unter Übergewicht leiden, nicht geeignet. Die schnellen Diäten sind für drei bis sieben Tage konzipiert. Eine Ausdehnung darüber hinaus geht dann schon in den Bereich der Gesundheitsgefährdung.

Verschiedene Formen der Blitzdiät

Abnehmen braucht eigentlich immer einen eisernen Willen. Bei einer Blitzdiät muss dieser Wille sogar doppelt gehärtet sein. Denn in den meisten Fällen müssen sie richtig Hunger schieben. Häufig ist die Kost auch sehr einseitig. Und in vielen Fällen sollen Sie dabei auch noch schweißtreibenden Sport ausüben. Definition: Unter Blitz- oder Turbodiät versteht man eine Ernährung über eine kurze Zeit, üblich sind drei bis sieben Tage, die eine Gewichtsabnahme von einem halben bis einem Kilogramm pro Tag gewährleisten soll. In der Regel werden die täglichen Kalorienmengen runtergefahren und auf fetthaltige und eiweißreiche Speisen verzichtet.


Kohlsuppendiät

Der Klassiker unter den Blitzdiäten ist die Kohlsuppendiät. Damit sollen pro Woche bis zu sieben Kilos purzeln. Die Suppe wird aus einem großen Weißkohl, einem Kilo grüne Bohnen, zwei Paprikaschoten, einem Kilo Karotten, sechs Zwiebeln und Gewürzen nach Wahl gekocht. Die Suppe kann bis 18 Uhr nach Belieben gegessen werden. Dazu gibt es ausschließlich:

1. Tag: Obst (keine Bananen);

2. Tag: eine Kartoffel mit Butter;

3. Tag: Gemüse (keine Kartoffeln) und Obst nach Belieben;

4. Tag: mindestens drei Bananen und fettarme Milch.

5. Tag: 250 Gramm Hühnchen ohne Haut, Fisch oder Rind und sechs Tomaten.

6. Tag: Gemüse (keine Kartoffeln) und Fleisch nach Belieben;

7. Tag: Gemüse, brauner Reis und ungesüßten Fruchtsaft. Täglich mindestens zwei Liter Mineralwasser.

Die verschiedenen Diäten für das „Abnehmen auf die Schnelle“ können äußerst variantenreich sein. Weitere Klassiker: Kartoffel- oder Reisdiät und Zitronensaftkur. Als Faustformel gilt: Je größer die Versprechungen (abgenommene Kilo pro Zeiteinheit) desto eintöniger sind sie und desto mehr Sport muss betrieben werden. Zwei weitere Beispiele und deren Diätpläne:

Zeitschrift „Vogue“

Versprechen: Sieben Kilo in sieben Tagen. Die Mahlzeit besteht immer aus einer selbst gekochten Suppe, die im Wesentlichen aus Tomaten, Sellerie, Weißkohl, Bohnen, Paprikaschoten, Karotten und Zwiebeln besteht. Dazu gibt es abwechselnd mal Obst oder Gemüse oder Hühnchen bzw. anderes mageres Fleisch. Getränke: stilles Wasser, ungesüßte Säfte, Tees und schwarzer Kaffee. Sport wird angeraten. Es gibt allerdings auch den Hinweis, dass der Körper geschwächt sein könnte und nichts übertrieben werden sollte.

Zeitschrift „fit for fun“

Versprechen: Zwei Kilo über das Wochenende. Ein typischer Tag von den drei Diättagen (täglich 800 – 1.200 Kalorien). Morgens: Proteinshake aus Magerquark, Magermilch, Wasser, Salz, Weizenkeimen und Rapsöl. Mittags: Gebratener Schafskäse auf Ratatouille. Abends: Suppe aus frischen Tomaten, Tomaten aus der Dose, Brühe, Brokkoli, Champignons und Schnittlauch. Auch hier gilt die Empfehlung zwischen den Mahlzeiten viel Wasser zu trinken. An jedem Tag steht eine Sporteinheit an.

1. Tag: Intervalltraining,

2. Tag: Fettstoffwechseltraining,

3. Tag: Ausdauertraining.

Auch bei dieser Diät erfolgt der Hinweis, dass nur so lange trainiert werden soll, wie es der Körper problemlos mitmacht.


Power-Abnehmen – Reaktionen des Körpers

Turbodiät

Unser Körper betreibt ein Eigenleben, auf das wir, sei der Wille noch so stark, keinen Einfluss haben. Bieten wir ihm nicht an, was er braucht, reagiert er wie er will. Bekommt er wenig Fette und Eiweiß, was bei den meisten Crashdiäten der Fall ist, greift er auf seine für solche Fälle angelegten Reserven zurück. Dummerweise sind das nicht die Fette sondern Glyconspeicher. Beim Abbau eben dieses Glycons wird eine große Menge Wasser ausgeschieden. Und diese Entwässerung ist es hauptsächlich, die bei Powerdiäten für den schnellen Gewichtsverlust verantwortlich ist.

Und unser Körper ist nicht dumm. Er merkt: Hallo Notzeit! Er fährt runter auf Sparflamme und passt sich an diese magere Phase erst einmal an. Kommt dann wieder Nahrung, denkt unser Körper weit voraus. Wer weiß schon, wann die nächste Notzeit kommt? Er signalisiert Ihnen Heißhunger und füllt seine Depots sofort wieder an. Manchmal mehr als vorher. So entsteht der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Ein paar Tage nach einer Blitz-Diät kann das Gewicht häufig sogar höher liegen als zuvor.

Viele hoffen, mit einer solchen schnellen Diät in den ganz persönlichen Problemzonen abzunehmen. Doch das trifft nur sehr bedingt zu. Wie schon gesagt, es wird hauptsächlich Wasser abgebaut. Fettzellen verschwinden ein ganzes Leben lang nicht. Sie können nur kleiner werden. Das braucht Zeit. Und ein gezieltes Abnehmen in einzelnen Körperregionen ist ohnehin nicht möglich. Klar, wer beispielsweise am Bauch die meisten Fettreserven hat, wird dort auch am ehesten abnehmen. In der Regel braucht es dazu aber eine ganzheitliche Nahrungsumstellung und Sport für die betreffenden Körperregionen. Beim Bauch, der Problemregion der meisten Männer, klappt das übrigens besser als bei den Oberschenkeln oder dem Po, wo die Frauen ihre die Problemregionen haben.

Turbodiät aus medizinischer Sicht

Das gute an einem Blitz ist ja auch, dass er schnell wieder vorbei ist. Bei einer Diät mit gleichem Namen ist es nicht anders. Sie sollte möglichst kompakt und über einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden. Die in diesem kurzen Zeitraum mit Sicherheit stattfindende Mangelernährung wird Ihnen ihr Körper verzeihen. Eine Ernährung über mehrere Wochen wird aber mit der gleichen Sicherheit zu Gesundheitsgefährdungen führen. Aber selbst innerhalb nur einer Woche müssen Sie mit Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und mangelnder Leistungsfähigkeit rechnen. Der Körper arbeitet schließlich auf Notstrom. Menschen die regelmäßig Tabletten einnehmen oder unter Stoffwechselkrankheiten leiden, sollten, bevor sie mit einer radikalen Diät beginnen, unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.